Verfasst von: [aapa] | 31. Juli 2010

Ein kleines Fleckchen Erde ist nicht genug!

„Freiraum“ bedeutet für jede_N etwas anderes. Das eigene Zimmer, ein paar Stunden Zeit zum Nichtstun, der Park um die Ecke, das autonome Zentrum – all das bietet Raum sich selbst zu verwirklichen, ein bisschen selbstbestimmter zu leben oder sich mal auszuprobieren. Dabei geht es weniger um die Anzahl der Quadratmeter oder die Farbe der Wände die einen Raum umgeben, als um das, was dort passiert. Freiräume sind vor allem auch Räume, in denen der Umgang miteinander reflektiert und verändert werden kann. Räume, in denen sich Menschen, die das in der Normgesellschaft mit all ihren Ausgrenzungsmechanismen nicht können, frei fühlen können. Räume, in denen mensch ausprobieren kann, wie Gesellschaft „anders“ funktionieren könnte, in denen mensch die Utopie leben kann.
Das ist häufig nicht einfach, denn die Welt „außerhalb“ lässt sich nicht einfach so ausblenden. Gerade dies macht Freiräume für z.B. Frauen, Migrant_Innen oder Homosexuelle besonders notwendig.

Wir wollen uns einen Abend lang mit verschiedenen Vorstellungen von Freiräumen beschäftigen; mit den Kämpfen, die mit Entstehung von Freiraum einhergehen und der Notwendigkeit, Freiräume immer wieder zu reflektieren.

Die Diskussion und ein Vortrag zum Thema finden am 1. August 2010 um 19 Uhr im ZAKK Passau statt.


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